Genetic/Narcissistic Rage

Und ich sprach zum Raucher, voller Hohn:
„Öffne die Fenster, tu mir den Lohn.
Lass beide Seiten weit gesperrt,
damit dein Gift mich auch erreicht, unbeschwert.“

Der Wind erhob sich, kalt und klar,
trug seine Wolken, wie es immer war.
Kein Mitleid, kein Halt, kein Widerstand –
das Gas kam zu mir, von seiner Hand.

So weht das Übel, unsichtbar, leis,
ein stummer Verrat im Atemkreis.
Ich stand und wusste: das ist die Pflicht –
zu atmen, auch wenn die Luft zerbricht.

Mögen deine Taxifahrer, die du bezahlst,
allesamt Raucher sein, deren Atem dich ummauert,
und wenn du trampst, am Straßenrand stehst,
nimmt dich keiner umsonst mit,
dein Daumen bleibt leer in der Luft,
so wie dein Herz,
verhangen im Qualm der Gleichgültigkeit.