Genetic/Narcissistic Rage

Wenn alles still wird
Wenn der Wind sich legt und der Regen ausbleibt.
Wenn der Weg nicht mehr so klar ist und der Horizont plötzlich verschwimmt,
da, wo du einst standst, nun leer.

Was bleibt, wenn du denkst, dass du nicht mehr weiter kannst?
Wenn der Kampf dich zermürbt hat,
wenn du den Blick von denen nicht mehr ertragen kannst, die sich nicht sehen lassen wollen.
Was bleibt, wenn du am Ende der Hoffnung ankommst?

Vielleicht nur der leise Atem, der immer noch da ist.
Der, der dich am Leben hält, auch wenn du es nicht mehr fühlst.
Es ist dieser Atem, der durch alle Zeiten reicht,
durch deine Vergangenheit, deine Familie, deine Geschichte.

Er trägt das Gewicht, das du nie ablegen konntest,
die Scherben deines Erbes, die du zu oft als Last empfunden hast.
Aber auch die Erinnerung,
dass du nie, niemals, für jemanden anderes da warst, um dich zu biegen.
Du bist mehr als das, was sie dir sagten, mehr als das, was sie dir nehmen wollten.

Und irgendwann, vielleicht, wirst du verstehen,
dass du nie verloren warst.
Du hast nur eine Pause gemacht, um zu atmen.