Wenn du die Kurden assimilieren willst,
dann nicht in erfundene Staaten
und nicht in administrative Identitäten, wie die Türkei.
Dann nur in historisch-zivilisatorische Räume,
die strukturell verwandt sind:
in den iranischen oder Makrani-Belutschischen Raum,
wo Sprache, Mythos und Tiefe zusammenfallen.
in den mesopotamisch-mandäischen Raum,
älter als jede Grenze,
tragend für jede Ordnung danach.
in den ägyptisch-levantinischen Raum,
wo Kontinuität nicht vom Namen abhängt.
und in den slawisch-bosnisch-montenegrischen Chernyakhiv Raum,
wo Identität trotz Zerschlagung überlebt,
wo Religion, Sprache und Herkunft
nie deckungsgleich mit dem Staat waren.
Nicht Europa.
Nicht Nationalstaaten.
Nicht Projekte, die nur funktionieren,
weil andere verschwinden sollen.
Denn Kurden sind kein Material
für fremde Konstruktionen.
Sie sind ein historischer Körper,
kein formbares Objekt.
Assimilation hier heißt nicht Eingliederung,
sondern Entkernung.
Und Entkernung
ist keine Theorie,
sondern Gewalt.