Genetic/Narcissistic Rage

„Wenn ich sterbe“

Wenn ich sterbe,
dann nicht aus Zufall, nicht leise,
sondern weil ihr den Rauch
durch Ritzen, durch Mauern, durch Seelen treibt –
wie Gift, das lebt.

Mein “arabischer”/türkischer Nachbar mit seiner Kippe im Maul,
spuckt Leben auf den Boden,
als wär’s Müll.
Er lacht, während ich würge,
mein Atem ein letzter Protest
gegen seine Gleichgültigkeit.

Und der aus Mersin, in dem “syrischen Viertel” –
mit Worten so glatt wie Öl,
aber innen hohl,
ein Schakal in Menschengestalt,
sieht mich, doch sieht mich nicht.

Sie tragen den Tod in den Händen,
wie andere Brot oder Blumen.
Sie geben nichts als Dreck,
und nehmen Luft, Raum, Ruhe.

Wenn ich sterbe,
schreibt es auf meinen Stein:
„Hier liegt eine,
erstickt am Ego anderer,
vergiftet vom Rauch,
und verraten von denen,
die nie gelernt haben,
was Rücksicht heißt.“