Genetic/Narcissistic Rage

„Wenn sie auf mich treffen“

Wenn sie auf mich treffen, wird Luft zu Gift,
der erste Gruß: ein Rülpser, der aus dem Nichts
ihr Innerstes zeigt – verrottet, leer,
kein Funken Respekt, nur hässlich und schwer.

Sie furzen Gedanken in den Wind,
die nach Fäulnis riechen, wie sie sind.
Zigaretten brennen wie ein Fluch,
auf meiner Haut, in meinem Buch.

Sie sehen nicht Mensch, sie wittern Beute,
fordern Bilder – entblößt – wie Meute.
Kein Blick erkennt mein Herz, mein Leid,
nur kalte Gier und Hässlichkeit.

Sie trampeln durch Wiesen, reißen die Wurzeln,
zerstören das Leben mit hämischen Purzeln.
Sie kennen kein Schaffen, kein ehrliches Tun,
nur Intrige, Verachtung und gieriges Ruhn.

Gefallene Engel? Nein – fliegende Affen,
gezähmt von den Herren, die leise sie straffen.
Europäer, Türken – aus einem Guss,
die Menschlichkeit? Ein überflüssiger Fluss.

Ich bin kein Spielzeug, kein Tier in der Schau,
doch sie kreisen um mich – eklig, grau.
Doch ich bleib stehen, selbst wenn sie mich quälen,
denn mein Innerstes können sie nie stehlen.