Wenn sie Palästina mit Feder und Stempel ernennen,
werd’ ich die Irakis mit eiserner Hand dorthin senden.
Nicht als Gäste, nicht aus freiem Entschluss,
sondern als Last, die gehen muss.
Ich rufe nicht sanft, ich flüstere nicht leis,
ich spreche in Donner, in Stahl und in Eis.
Die Wege nach Süden sind schmal und staubig,
doch mein Wille treibt sie, unbarmherzig, schaurig.
Mit Stock in der Faust, mit Blick wie ein Speer,
stoß’ ich sie weiter, sie straucheln, sie mehr.
Kein Halt, kein Umkehr’n, kein Flehn, kein Zurück,
der Boden bebt hart unter ihrem Schritt.
Und wenn sie Palästinas Schwelle erreichen,
wird keine Hand sie vom Eingang erweichen.
Denn die, die hier blieben, sind nicht wie wir,
und ihr Platz ist dort, nicht hier bei mir.
Dann, auf der Erde, die frei von ihnen steht,
wird Kurdistan auferstehn – so, wie es uns gebührt und zusteht.
Mit Bergen als Mauern, mit Flüssen als Band,
entsteht unser Volk, unser eigenes Land.
So trägt der Wind ihre Stimmen davon,
und mein Werk ist getan, wie es begann: mit Zorn.
Die Karten der Mächtigen mögen neu brennen –
doch wir werden Kurdistan auf ewig kennen.