Genetic/Narcissistic Rage

„Zwischen Feuer und Federn“

Ich liebe Iran – mit seinen Bergen aus Stein,
seiner Sprache, die klingt wie uralter Wein.
Mit Dichtern, mit Glut, mit dem Wind in der Hand,
doch meine Wurzeln schlagen in anderem Sand.

Ich liebe Israel – das ruft, wenn es spricht,
mit einer Stimme, die Dunkel durchbricht.
Mit Mut in den Augen, mit Kampf und mit Licht,
doch mein Herz schlägt anders, vergisst das nicht.

Denn da ist ein Ort, den die Welt kaum erkennt,
wo der Atem des Volkes sich leise verbrennt.
Kein Staat, kein Siegel, kein großes Papier,
doch Kurdistan lebt – und es lebt auch in mir.

Ich will keinen Krieg, will kein Blut mehr sehn,
will Iran und Israel friedlich bestehn.
Doch wenn sie mich fragen: „Wohin gehörst du?“
sag ich:
„Dorthin, wo die Berge flüstern – Kurdistan, bist du.“