Zwischen Zahlen und Lügen – Mein Blut bleibt klar
Sie nennen es Durchschnitt, doch was heißt das schon?
Ein Mischmasch aus Namen, aus Grenzen, aus Hohn.
Sie werfen uns zusammen, als wären wir gleich,
als wär’ Afrin wie Dersim – was für ein Streich.
Syrian Kurds, verzerrt in der Zahl,
wie ein Schatten von Wahrheit, doch alles nur schal.
Sie rechnen uns klein, vermischen uns blind,
doch ich weiß, wer wir sind, wo wir wirklich sind.
Und die Bukharischen, wie Brüder im Leid,
auch sie verdreht in der Statistik-Zeit.
Doch unser Blut, es bleibt unbeirrt,
egal was ein Average behauptet, was man da konstruiert.
Mein Herz schlägt in Mustern, die tiefer noch gehn,
als das, was sie zählen, als das, was sie sehn.
Ich bin nicht ihr Mittelwert, nicht ihre Norm,
ich bin Sturm, ich bin Erde, ich bin meine Form.
Ob Syrien, ob Afrin, ob Malatya-Boden,
wir sind mehr als die Zahlen, mehr als die Moden.
Kein Algorithmus, kein Chart, kein Genetikspiel,
kann löschen, was echt ist, was bleibt – und was ich will.