„Zwischen zwei Ländern“
Ich liebe die Ukraine – ihr Feld, ihr Gesicht,
und Russland – das ferne, das schweigende Licht.
Zwei Völker, zwei Herzen, doch einer Wunde Klang,
ein Krieg, der mich trifft, schon mein Leben lang.
Ich trage kein Banner, ich rufe kein „Sieg“,
ich will nur, dass endlich verstummt dieser Krieg.
Denn jedes Geschoss, das in Erde sich bohrt,
zerreißt auch mein Inneres, leise, sofort.
Ich bin nicht von dort, doch es brennt in mir drin,
als wär ich verloren, als wär ich mittendrin.
Die Sprache, die Bilder, die Menschen, ihr Leid –
sie drücken auf mich, Tag für Tag, seit der Zeit.
Lasst eure Waffen, eure Panzer vergeh’n,
lasst Kinder in Frieden durch Straßen geh’n.
Denn auch wenn ich fern bin, betrifft es mein Herz –
und was bleibt, ist nur Stille… und grenzenlos Schmerz.